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2016


Die Raupe vom Schwalbenschwanz (Papilio machaon)
haben wir jetzt im Oktober auf der herbstnassen Wiese beinahe zusammengetreten. Die Raupe liebt mediterane Doldenblüten und hatte es sich am Laserkraut gemütlich gemacht.


Eine Krabbenspinne (Xysticus (kochi?)

Diese wunderschöne Krabbenspinne lauert unter Baumrinden auf Käfer. Ihre Musterung wirkt wie eine Maske und soll Fressfeinde abschrecken.


2015


Die Kreuzspinne (Araneus diadematus)

Die zu den Radnetzspinnen gehörende Kreuzspinne ist häufig anzutreffen. Sie beeindruckt durch ihre Größe und Farbvarianten. Gefährlich ist sie nur für Beutetiere, die sich in ihr Netz verirren.



Ein Ligusterschwärmer (Sphinx ligustri)

Der große Ligusterschwärmer ist leider schon in seinen letzten Atemzügen, für das Foto hab ich ihn aus einem Bach geangelt.



Die Puppenhülle eines Weidenbohrers (Cossus cossus)

Der Weidenbohrer gehört bei den Schmetterlingen zu den Holzbohrern. Die bis zu zehn Zentimeter lange Raupe liebt Pappeln und Weiden und fällt durch ihren Essiggeruch auf.



Das Grünwidderchen (Adscita statices oder alpina)

Das Grünwidderchen ist das Juwel der Almwiesen. Es gehört als Schmetterlingsart zu den giftigen Widderchen (Procridinaen). Seine Larven sind kaum sichtbar auf Stengeln und Halmen.


2014


Eine weitere Sackmotte

Die genaue Art konnte ich leider noch nicht bestimmen, bewundernswert ist die Schmetterlingsart auf alle Fälle, ihren Köcher hat sie aus einem Eichenblatt gebastelt.



Der Pillendreher (Scarabaeus pius?)

Der Pillendreher, bessser bekannt als Skarabäus, ist ein Käfer aus der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae). Er rollt Kugeln aus Dung von Pflanzenfressern, vergräbt diese an einer geeigneten Stelle. Das Weibchen legt seine Eier in diese Mistkugeln, die den Larven als Futter dienen.



Der Gebänderte Pinselkäfer (Trichius fasciatus)

Der Gebänderte Pinselkäfer ist ein Käfer aus der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae). Seine Larven ernähren sich von Totholz, meistens Buchen.


Der Große Sackträger (Canephora hirsuta)
Der Große Sackträger ist ein Schmetterling aus der Familie der Echten Sackträger (Psychidae). Nur die Männchen schlüpfen aus dem Sack, die Weibchen bleiben im Sack und lassen sich zur Paarungszeit im Sack befruchten.


Der Zigarrenwickler (Byctiscus betulae)
Der Zigarrenwickler, auch Rebenstecher oder Pappelblattroller genannt, ist verwandt mit den Rüsselkäfern. Er kappt die Saftzufuhr zu den Blättern und wickelt seine Eier darin ein, die als Nahrung für die Larven dienen. Die Zigarre fällt zu Boden, wo sich die Larven dann verpuppen.


Die veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia)
Man muss schon ganz genau hinsehen, um die veränderliche Krabbenspinne zu entdecken, die zwischen den Blüten der Berberitze auf Beute lauert. Sie gehört zur Familie der Krabbenspinnen (Thomisidae) und die erwachsenen Weibchen können ihre Farbe wechseln.


Der Weberbock (Lamia textor)
Der Weberbock ist ein Käfer aus der Familie der Bockkäfer (Cerambycidae) und bei Weiden und Pappeln an Flussauen zu finden.


Pantherspanner (Pseudopanthera macularia)
Der Pantherspanner oder Gelbe Fleckenspanner ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Spanner (Geometridae).Klein wie ein Bläuling, ich habe ihn vorher noch nie gesehen.


Juni bis November 2013

Kiefernschwärmer (Sphinx pinastri)
Die Raupe dieses Kiefernschwärmers ist wahrscheinlich auf der Suche nach einem geeigneten Unterschlupf zur Verpuppung.Sie ernährt sich von Kiefern, der nachtaktive Falter hingegen vom Nektar des duftenden Seifenkrautes und der Heckenkirschen.


Feuersalamander (Salamandra salamandra)
Bei diesem schönen Herbstwetter treibt er sich noch im feuchten Moos herum. Bei Bedrohung sondert er sein Gift als Schaum auf seinen Giftdrüsen (Parotiden), bei starkem Streß kann er das Gift auch verspritzen. Deshalb bitte nicht stören!


Dornfingerspinne (Cheiracanthium)
Die schöne Dornfingerspinne ist an ihren großen klappbaren Kieferklauen ( Cheliceren) zu erkennen, doch zuerst muss man sie erst einmal finden. Da sie ihre Behausung aus den Blättern von Wiesenpflanzen zusammenspinnt, ist sie nicht so leicht zu entdecken. Sie ist nachtaktiv und könnte uns beißen. Ich stelle rechts ein Foto dazu, dass ich bereits vor ein paar Jahren gemacht habe, an diesem kann man besser erkennen, dass ihre Klauen klappbar sind.


Amerikanische Kiefernwanze (Leptoglossus occidentalis)
Seit 1999 treibt sich dieser Einwanderer aus Nordamerika in Europa herum. Die Kiefernwanze ist an ihrem schönen Zickzackband und den langen Fühlern zu erkennen.


Schlehen-Bürstenspinner (Orgyia antiqua)
Diese männliche Raupe des Schlehen-Bürstenspinners entdeckten wir bei der Studenzaquelle. Bei dieser Nachtfalterart hat nur das Männchen Flügel, das Weibchen ist auch als Raupe kleiner und sehr schwer zu entdecken.


Ein Regenbogen
Diesen Regenbogen habe ich zwar nach einer Wanderung fotografiert, trotzdem will ich euch dieses schöne Foto nicht vorenthalten. Ein Symbol: ob als Brücke zwischen den Göttern und der Menschheit, als Hinweis auf einen Schatz, als Symbol für Veränderung oder als Erinnerung an den Zauberer von Oz oder den Song "Somewhere over the rainbow" - es gibt Naturphänomene die uns verzaubern.


Ein Wasserkalb (Vitulus aquaticus)
Diesen dünnen drahtigen Wurm entdeckten wir schon vor zwei Wochen. Er gehört zur Familie der Saitenwürmer (Nematomorpha) und lebt in seiner Jugendzeit als Parasit in Insekten. Ist er erwachsen und will sich vermehren, muss er seinen Wirt dazu bringen, zum Wasser zu gehen. Dort lebt er dann als Wurm und legt seine Eier ab. Als Kinder wurden wir beim Trinken aus Bächen vor dem Wasserkalb gewarnt, aber das Wasserkalb ist für den Menschen ungefährlich.


Raupe des Brombeerspinners (Macrothylacia rubi)
Diese Raupe kroch uns heute über den Weg. Die schon ältere Raupe hat sich an den Brombeerblättern satt gefressen. Sie überwintert in der Erde und verpuppt sich erst im Frühling. Der Nachtfalter gehört zur Familie der Glucken.


Eiablage einer Köcherfliegenart (Glyphotaelius pellucidus)
Diese Eier wurden oberhalb eines kleines Wasserlaufs in 1,5 Meter Höhe auf einem russischen Weinblatt abgelegt. Nach 25 Tagen schlüpfen die Larven und lassen sich ins Wasser fallen. Darin bauen sie sich aus Falllaub einen Köcher, worin sie bis zur Verpuppung leben.


Mittlerer Weinschwärmer (Deilephila elpenor)
Die auffällige Raupe des Mittleren Weinschwärmers (Deilephila elpenor)ist uns diese Woche vor die Kamera gekommen. Klar, dass diese fast 8cm lange Raupe sehr gefräßig ist. Der Schmetterling selbst wird eher selten gesehen, da er zu den Nachtfaltern gehört.


Moschusbock (Aromia moschata)
Diesen riesigen Moschusbock haben wir zwar schon vor drei Wochen im Schilfgürtel am Faaker See gefunden, ich bin aber jetzt erst zum Foto gekommen. Der Bockkäfer war ohne Fühler etwa 3,5 cm lang. Seine Larve hat sich hier in den Weiden- oder Erlenbäumen wohl richtig satt fressen können. Seinen Namen verdankt der Moschusbockkäfer einer Duftabsonderung, die früher zur Parfumierung von Pfeifentabak diente.


Die Raupe vom Wolfsmilchschwärmer (Hyles euphorbiae)
Er gehört zu den Nachtfaltern und ernährt sich von den giftigen Wolfsmilchgewächsen. Am Foto seht ihr die Raupe beim Fressen, der Lieblingsbeschäftigung aller Raupen.




Die Vierfleckkreuzspinne (Araneus quadratus)
Sie kommt in mehreren Farbvariationen vor und ist im Sommer bis Oktober recht häufig anzutreffen. Am Foto ist das Weibchen zu sehen. Das Männchen ist viel kleiner und ganz schlank und ganz in der Nähe. Kreuzspinnen bauen immer schöne Radnetze, die Vierfleckkreuzspinnen weben sich auch ein kleines Verdeck in einer Pflanze, wo sie sich aufhalten.
Am Foto könnt ihr die Klebetröpfchen am Netz erkennen.
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